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Getriebeöle

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Qualitativ hochwertiges Getriebeöl für PKW, Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen.

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  • Mobil ATF 134

    Mobil ATF 134

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    Mobil ATF 200

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    Marke: Mobil

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    Mobil ATF 220

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  • Mobil ATF 320

    Mobil ATF 320

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    Marke: Mobil

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  • Mobil ATF™ 3309

    Mobil ATF™ 3309

    Das Mobil ATF™ 3309 ist ein für außergewöhnlich hohe Leistungen e...

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  • Mobil Delvac 1 Gear Oil 75W140

    Mobil Delvac 1 Gear Oil 75W140

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    Artikelnummer: 6601-24-8x

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Getriebeöl – Der wichtige Schmierstoff für Ihr Fahrzeug

Das Getriebeöl zählt zu den flüssigen Schmierstoffen und kommt in ortsfesten oder mobilen Anlagen zum Einsatz. Je nach Anwendung werden sie als Industriegetriebeöle oder KFZ-Getriebeöle ausgelegt.

Getriebeöl, das in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommt, übernimmt verschiedene Aufgaben, um eine lange Lebensdauer Ihres Fahrzeuges zu gewährleisten. Wie alle Schmierstoffe schützt auch das Getriebeöl vor Verschleiß und dient als Kühlmittel. Zwischen den einzelnen Zahnrädern und Bauteilen des Getriebes bildet es einen Schmierfilm, dadurch reiben die einzelnen Teile so wenig wie möglich aufeinander. Das Öl wirkt im Getriebe außerdem als Korrosionsschutz und erhöht somit zusätzlich die Langlebigkeit des Getriebes. Darüber hinaus ermöglicht das Getriebeöl einen leichten Gangwechsel bei Wechselgetrieben.

In Kraftfahrzeugen finden folgende Getriebe Anwendung:

• Schaltgetriebe (manuelle Schaltung, Doppelkupplungsgetriebe)
• Planetengetriebe ( Automatik)
• Hypoidgetriebe (Achsantrieb)
• Verteilergetriebe (Mehrere Antriebsachsen)
• Untersetzungsgetriebe (Gelände-/Schwerlastbetrieb)

Anforderungen an Getriebeöl

Damit ein Getriebe reibungslos funktioniert und möglichst lange hält, muss es optimal geschmiert werden. Das Getriebeöl bildet zu diesem Zweck zwischen den einzelnen Zahnrädern und Bauteilen einen Schmierfilm aus, damit die Metallteile so wenig wie möglich direkt aufeinander reiben und es nicht zu einem erhöhten Verschleiß und Zerstörung kommt. Außerdem ist das Getriebeöl für die Kühlung zuständig, indem es Hitze aufnimmt und abtransportiert. Besonders extrem ist die Belastung auf das Öl dort, wo die einzelnen Zahnflanken aufeinandertreffen. An dieser Stelle muss das Öl extrem viel Druck aufnehmen und trotz des minimalen Schmierspaltes einen möglichst schlüssigen Schmierfilm ausbilden.

Bei den unterschiedlichen Getrieben entstehen an den aufeinandertreffenden Zahnradflanken unterschiedliche Belastungen. So findet die Kraftübertragung entlang einer Wälzlinie bei geradverzahnten Stirnrädern statt, während bei schräg verzahnten Rädern mehrere Flanken beteiligt sind. Hinzu kommen noch unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten, unterschiedlich wirkende Kräfte sowie spezifische Temperaturanforderungen. Industriemaschinen, die den ganzen Tag bei konstanter Temperatur in einer Fertigungshalle laufen, stellen entsprechend ganz andere Anforderung an die Getriebeöl Viskosität, als zum Beispiel ein Getriebe, welches in einem Pkw im Einsatz ist. Hinzu kommt, dass die Getriebe immer komplexer werden und entsprechend die Anforderungen an die Getriebeöle auch immer weiter steigen.

Demnach braucht es konkrete bzw. genormte Beschreibungen und Bezeichnungen für Getriebeöle, damit jedem Getriebe auch das geeignete Öl zugeführt werden kann.

Wie finde ich das richtige Getriebeöl? – Klassifikationen und Spezifikationen von Getriebeöl

Ein wichtiger Faktor, um das richtige Getriebeöl auszuwählen, ist die Viskosität. Die Viskosität beschreibt die Fließeigenschaften, also den Grad der inneren Reibung einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität ist, umso größer ist auch die innere Reibung. Getriebeöle mit einer hohen Viskosität sind eher dickflüssig. Doch wieso ist das nun so wichtig? Die Wahl der falschen Viskosität für das Getriebeöl kann schwerwiegende Folgen haben und zur Schädigung des Getriebes führen.

Für Getriebeöle wurden folgende SAE-Klassen definiert:

SAE Klassifikation

Hinter der Abkürzung SAE verbirgt sich die Society of Automotive Engineers, die 1911 die verschiedenen Viskositätsklassen definiert und ausgeschrieben hat, um für Verbraucher eine einfachere Auswahl zu ermöglichen. Diese wurden 2005 an die aktuellen Bedürfnisse angepasst.

Im Automotiv Bereich gibt die Zahl vor dem W (Winter) an, wie sich die Getriebeöl Viskosität bei niedrigen Temperaturen verhält, also zum Beispiel bei Fahrtbeginn im Winter. Die Zahl hinter dem W gibt die Viskosität bei hohen Temperaturen an, konkret bezogen auf 100°C. Ein Beispiel ist Getriebeöl 75w90, das vor allem für Schaltgetriebe in PKWs genutzt wird. Getriebeöle SAE 80 eignen sich hingegen vor allem für Nutzfahrzeuge. Mehrbereichsöle haben auch einen relativ hohen Viskositätsindex, welcher eine Kennzahl für die Abhängigkeit der Viskosität eines Schmierstoffes von der Temperatur beschreibt – ein hoher Index bedeutet eine geringe Abhängigkeit.

Die optimale Getriebeöl Viskosität verhält sich so, dass das Öl bei geringer Temperatur nicht zu zähflüssig ist, denn dann erreicht es nicht schnell genug die zu schmierenden Teile und kann keinen entsprechenden Schmierfilm ausbilden. Gleichzeitig darf es wiederum bei hohen Temperaturen auch nicht zu flüssig sein, denn auch dann kann das Getriebeöl keinen zusammenhängenden Schmierfilm ausbilden und das Getriebe schützen. Diese Öle sind sogenannte Mehrbereichsöle, welche daran erkannt werden können, dass sie sowohl vor dem W als auch dahinter eine Zahl stehen haben.

Es gibt auch Einbereichsöle, welche eine wesentlich geringere Temperaturspanne umfassen, als die Mehrbereichsöle und entweder nur vor oder nach dem W eine Zahl stehen haben. Aufgrund der geringen Temperaturspanne in Bezug auf die optimale Viskosität, eignen sie sich entweder für den Gebrauch im Winter oder im Sommer bzw. werden dort eingesetzt, wo entsprechende klimatische Bedingungen gegeben sind.

Im Rahmen der angestrebten Reduzierung der CO2-Emissionen werden auch in Getrieben Öle mit möglichst niedrigen SAE-Klassen eingesetzt, um auch hier Verluste zu reduzieren.

Wichtig: Die SAE-Viskosität von Getriebeölen darf nicht mit den SAE-Klassen für Motoröl verwechselt werden.

Eine weitere gebräuchliche Klassifizierung ist die API-Getriebeöl-Klassifikation des American Petroleum Institutes, die eine Kombination aus Buchstaben (GL = gear lubricant) und Zahlen (zur Differenzierung des Leistungsvermögens) zur Einteilung verwendet:

API-Getriebeöl-Klassifikation des American Petroleum Institutes

Wichtig: Von den ursprünglichen sechs Kategorien ist heute nur noch die Kategorie GL-5 gültig und abprüfbar. Auch GL-4 ist nicht mehr gültig und neue Öle können mangels Testequipment nicht mehr gemäß GL-4 qualifiziert werden.

Getriebeöl für Automatikgetriebe

Der Aufbau von Automatikgetrieben nimmt stetig an Komplexität zu. Daher ist es wichtig, dass Sie das passende Getriebeöl für Ihr Fahrzeug verwenden. Speziell für PKW mit Automatikgetriebe steht Ihnen bei uns ein umfangreiches Angebot an verschiedenem Automatikgetriebeöl zur Verfügung.

Für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe werden spezielle Automatic Transmission Fluids (ATF) eingesetzt. Sie sind dafür ausgelegt, sowohl die Schmierung der Zahnräder sicherzustellen als auch die Anforderungen der Hydraulikkomponenten zur Steuerung der Stufenwechsel abzudecken. Dabei decken diese Automatikgetriebeöle einen hohen Viskositätsindex in einem großen Temperaturbereich ab. ATF-Öle sind auch nicht genormt sondern werden anhand von Herstellerspezifikationen definiert z.B. Mercon von Ford oder die unterschiedlichen Freigaben von VW und BMW.

Die meisten Hersteller (Fahrzeug und/oder Getriebe) haben zum Nachweis der Eignung von Getriebeölen und ATF für den Einsatz in ihren Fahrzeugen zusätzliche Tests vorgeschrieben und erteilen spezifische Freigaben für Fluide. Nur qualifizierte Öle werden vorgeschrieben bzw. empfohlen.

Diese Vorschriften (in den Betriebsanleitungen) sollten unbedingt beachtet und befolgt werden.

Getriebeölwechsel: Vorbeugend gegen Getriebeschäden

Dass das Motoröl im Fahrzeug regelmäßig gewechselt werden muss ist vielen noch bewusst. Spätestens wenn die Öl-Leuchte im Fahrzeug aufleuchtet ist klar: Neues Motoröl wird benötigt. Das auch das Getriebeöl gewechselt werden muss, ist vielen jedoch unklar. Mit der Zeit verschleißt das Öl im Getriebe und sollte daher regelmäßig gewechselt werden.

Ein Getriebeölwechsel ist vom Hersteller nicht vorgeschrieben, sollte aber dennoch nicht außer Acht gelassen werden. Wir empfehlen einen regelmäßigen Getriebeölwechsel alle 80.000 bis 100.000 Kilometer. Dabei werden neben dem Getriebeöl auch der Filter gewechselt und die Leitungen gespült. Der Ölstand des Getriebes sollte hingegen etwa alle 30.000 Kilometer oder grob geschätzt alle zwei Jahre überprüft werden. Einen niedrigen Ölstand kann man in diesem Falle selbst ausgleichen, indem man hochwertiges Getriebeöl nachgießt. Schäden am Getriebe sind häufig sehr kostspielig und hätten meist durch einen rechtzeitigen Ölwechsel verhindert werden können.

Während das Motoröl ohne Probleme selbst gewechselt werden kann, sollte der Getriebeölwechsel von einem Fachprofi vorgenommen werden.

Getriebeöl – Hochwertig und preiswert bei Schmierstoff-Zentrale.de

Wenn Sie Ihre volle Motorleistung nutzen wollen und eine lange Lebensdauer Ihres Fahrzeuges wünschen, dann sollten sie qualitativ hochwertiges Getriebeöl nutzen. In unserem Shop können Sie daher eine große Anzahl verschiedener Getriebeöle online kaufen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Wahl des richtigen Getriebeöles? Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular. Wir beraten Sie gerne.