Konservierungsmittel für Landmaschinen

SchmierstoffBevor Landmaschinen nach dem Ende der Erntezeit in die Winterruhe gehen, sollten sorgfältige Wartungs- und Konservierungsarbeiten durchgeführt werden. So wird dafür Sorge getragen, dass diese nach der langen Standzeit in der Maschinenhalle weiterhin wertbeständig und einsatzbereit sind. Wie Landmaschinen vor der Einwinterung richtig gepflegt und konserviert werden können, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Landmaschinen konservieren – die richtige Reinigung

Es ist grundsätzlich wichtig, eine Maschine vor der Einlagerung zu säubern. So wird verhindert, dass vorhandener Schmutz und gegebenenfalls andere korrosiv wirkende Substanzen Bauteile des landwirtschaftlich genutzten Gerätes  angreifen. Dadurch kann sich Rost bilden oder es kommt gar zu Defekten oder Undichtigkeiten. Führen Sie daher eine gründliche Reinigung und Wartung der Landmaschinen durch und sichern Sie somit die Einsatzbereitschaft der Maschine, Arbeitssicherheit und auch den Bedienkomfort des Gerätes. Einen guten ersten Anhaltspunkt kann je nach Gerät die Bedienungsanleitung darstellen, in der sich zumeist nützliche Hinweise zu Wartungs- und Pflegearbeiten finden lassen.

Zuerst sollten grobe Verschmutzungen von der Landmaschine entfernt werden, im Anschluss kann das Gerät mit einem Hochdruckreiniger gründlich gesäubert werden. Hierbei können ein zugesetztes Reinigungsmittel und der Betrieb des Gerätes mit Warmwasser hilfreich sein. Bei empfindlichen Geräten ist es mitunter ratsam, Luftdruck zur Reinigung zu verwenden, da das Wasser zu Schäden führen könnte, beispielsweise an der Elektronik, am Kugellager oder an den Ventilen.

Sind die Reinigungsmaßnahmen abgeschlossen, sollte die Funktionsfähigkeit durch Starten der Maschine und einer Prüfung der wesentlichen Funktionen sichergestellt werden. Anschließend lassen Sie die Landmaschine gut abtrocknen, bevor Sie sich an die nächsten Arbeitsgänge machen. Ist sie sauber und trocken, geht es mit der Schmierung der neuralgischen Bauteile weiter.

Landmaschinen mit den richtigen Schmierölen und Fetten warten

Zunächst sollten alle Flüssigkeitsstände des Gerätes überprüft werden und diese bei Bedarf mit den empfohlenen Medien wieder aufgefüllt werden. Im Anschluss können Sie sich den anderen abzuschmierenden Bauteilen an der Landmaschine, wie Gleitführungen, Lager, Ketten, Spindeln etc. widmen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Gerätes kann hilfreich sein, um auch verborgene Schmierstellen auszumachen und diese zu behandeln. Zur Wahl des richtigen Schmierstoffes/Schmierfettes gibt die Bedienungsanleitung ebenfalls Auskunft. Beim Schmieren der Bauteile werden verbrauchter Schmierstoff, Schmutz und durch die Reinigung eingedrungenes Wasser entfernt und durch den neuen Schmierstoff ersetzt. Entfernen Sie nun manuell das beim Abschmieren ausgetretene Fett oder Öl.

Landmaschinen konservieren

Grundsätzlich kommen für eine Konservierung alle beweglichen Teile wie Gleitflächen, Spindeln, Kettentriebe oder Gestängeführungen in Frage. Darüber hinaus sollten ebenso Hohlräume, Unterboden, Anschlüsse für Druckluft- und Hydraulikleitungen sowie gegebenenfalls die lackierten Flächen der Karosserie konserviert werden. Bei Landmaschinen kommen üblicherweise öl-, fett- oder wachsartige Mittel zum Einsatz,  welche unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Schmieröle besitzen beispielsweise sehr gute Kriechfähigkeiten und können dementsprechend für trockene und schwer erreichbare Hohlräume genutzt werden. Nachteilig ist aber die zum Teil mäßige Haftung an den Oberflächen. Besonders dann, wenn der Ölfilm zu dick aufgetragen wird, besteht die Gefahr, dass das Öl abtropft. Gerade für große Flächen eignen sich Schmierfette oder Wachse daher besser, da diese sehr gut auf glatten Oberflächen haften. In Bereichen, die stetigen Temperaturschwankungen unterliegen, kann es allerdings passieren, dass sich das Fett wieder verflüssigt und anschließend abtropft. Wachsartige Produkte sind daher weit verbreitet. Neben der Temperaturbeständigkeit sind sie nach dem Trocknen diffusionsoffen und bleiben flexibel. Die Produkte lassen sich aufstreichen, besser und effektiver ist allerdings die Anwendung mit einer Druckluftpistole oder einem Airless-Gerät. Aus Aspekten der Nachhaltigkeit heraus, gelangen zunehmend neue Produkte auf Wasser- oder auf Firnisbasis auf den Markt – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren voraussichtlich verstärken wird.

Sind schlussendlich alle zu bearbeitenden Stellen vollständig konserviert, sollte die Landmaschine noch einige Zeit trocknen, bevor sie wieder zum Einsatz kommt.

Lack, Reifen, Motor und Elektronik der Landmaschinen schützen

Bevor eine Maschine eingelagert wird, sollte auch ihr Lack gewartet werden. Hierfür gibt es spezielle Produkte, mit denen angerostete Stellen behandelt werden können, bevor eine weitere Lackschicht darüber aufgetragen wird. Intakte Lacke können mit speziellen Wachsen behandelt und somit vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Eventuell vorhandene mobile Elektronik am Fahrzeug sollte abgebaut und frostsicher überwintert werden. Prüfen Sie zu guter Letzt den Reifendruck des Fahrzeuges, um Standplatten über die Wintermonate zu vermeiden. Ein Aufbocken der Landmaschine verhindert ebenfalls derartige Schäden.

Landmaschinen konservieren mit den Produkten der Schmierstoff-Zentrale

Um von der Langlebigkeit und einwandfreien Funktion von Landmaschinen zu profitieren, sollten diese auf die Winterruhe vorbereitet werden. Neben einer gründlichen Reinigung sollte die Maschine geschmiert und konserviert werden. Im Online Shop der Schmierstoff-Zentrale erhalten Sie neben geeigneten Schmierfetten auch Motorenöle für Landmaschinen sowie Hydrauliköle und Getriebeöle. Ebenso können Sie Produkte für den Korrosionsschutz online bestellen.

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