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Glossar

Mehrbereichsöl

Die meisten, heute eingesetzten, Motoröle sind Mehrbereichsöle. Ihre Basis sind dünnflüssige Grundöle bzw. Einbereichsöle, die mit speziellen Additiven (Polymeren) gemischt sind. Ziel ist es, dass die Viskosität des Motorenöls bei höheren Temperaturen nur geringfügig abnimmt. Dies sorgt für eine hohe Schmierfähigkeit des Öls beim Kaltstart. Der Anlasser wird bei tiefen Temperaturen weniger belastet und die Schmierfähigkeit des Motorenöls bleibt bei hohen Außen- und Motortemperaturen ausreichend hoch.

Das hat zum Vorteil, dass dasselbe Mehrbereichsöl sowohl im Sommer, als auch im Winter eingesetzt werden kann. Ein großer Viskositätsbereich, der durch den Zusatz bestimmter Polymere hergestellt wird, sorgt jedoch dafür, dass das Motorenöl schneller und stärker altert – und zwar schneller und stärker, je größer der überbrückte Viskositätsbereich ist bzw. je mehr Polymere dem Öl beigefügt sind. Deshalb müssen Mehrbereichsöle nach festgelegten Laufzeiten gewechselt werden. Es wird aber stetig an der Verlängerung der Langlebigkeit der Mehrbereichsöle gearbeitet. 

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